Ein Monoblock-Klimagerät bläst seine Abwärme durch einen Schlauch nach draußen — und weil es die Luft dafür aus dem Zimmer nimmt, entsteht im Raum ein leichter Unterdruck, der durch jede Fensterritze warme Außenluft nachzieht.
Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten
Genau deshalb erreicht kein Gerät dieser Bauart im Wohnzimmer die Leistung, die auf dem Karton steht, und genau deshalb ist ein Fensterabdichtungs-Set kein Zubehör, sondern Voraussetzung: Wer den Schlauch durch ein gekipptes Fenster legt, kühlt gegen die eigene Abluft an. Wir haben das nicht bewertet, indem wir irgendetwas gemessen hätten, sondern indem wir zu jedem Gerät nachgesehen haben, ob der Hersteller die Abdichtung mitliefert — und was sie kostet, wenn nicht: Klarstein verkauft sein Set für 39,99 Euro, Aktobis seines für 22,00 Euro. Die zweite Falle dieser Kategorie ist die Einheit: Kühlleistung wird mal in BTU pro Stunde, mal in Kilowatt angegeben, und dieselbe Maschine trägt beide Zahlen — Olimpia Splendid nennt für ein Gerät 2,4 kW nach EN 14511 und 9.000 BTU/h bei 35 °C und 80 Prozent Luftfeuchte. Wir rechnen nichts um: In der Tabelle steht ausschließlich BTU/h, weil alle sechs Geräte im Vergleich diese Angabe tragen, und was ein Hersteller nicht nennt, bleibt leer.
Einordnung der Redaktion: Die halbe Tabelle ist ausgelaufen — und was die Rechnung ohnehin nicht zeigt
- →Der wichtigste Satz dieser Seite steht in keiner Tabellenzelle: Ein Einschlauch-Monoblock erreicht seine Datenblattleistung im Wohnraum grundsätzlich nicht, weil er die Luft, die er nach draußen bläst, aus dem Zimmer nimmt und durch das gekippte Fenster warme Luft nachströmt. Unsere Punkte vergleichen deshalb Geräte derselben Bauart untereinander — sie sagen nichts darüber, wie viel von den 12.000 BTU/h in Ihrem Zimmer ankommen. Der einzige Hebel, den der Käufer hat, ist eine dichte Fensterabdichtung; ohne sie ist die Wahl zwischen zwei Geräten die kleinere Frage.
- →Neuer Vergleichssieger ist der Midea PortaSplit — er kam durch den Marktabgleich vom August dazu und loest damit ein Problem, das die Kategorie hatte: Mit 39 dB(A) auf der leisesten Stufe ist er das leiseste Geraet im Feld, bei 3,5 kW Kuehlleistung. Genau daran scheiterten die bisherigen Spitzenreiter fuers Schlafzimmer. Zwei unserer sechs gewerteten Angaben nennt Midea allerdings nicht — der Vorsprung stuetzt sich auf vier belegte Werte, nicht auf sechs.
- →Die halbe Tabelle ist ausgelaufen. Klarstein führt alle drei hier verglichenen Geräte — Max Breeze Smart 15000, Kraftwerk Smart 12000 und Pure Blizzard Smart 9000 — nicht mehr im Sortiment (geprüft am 22.08.2026). Rechnerisch lägen die beiden ersten vorn, kaufen kann man sie nur noch aus Restbeständen. Sie bleiben mit ihren Werten in der Tabelle, weil solche Restbestände am Ende der Saison oft deutlich günstiger sind — und weil die Werte weiterhin stimmen. Als Kauftipp weisen wir sie nicht aus.
- →Damit rückt ein Gerät nach vorn, das wir ohnehin für unterbewertet hielten: Das Olimpia Splendid DolceClima Air Pro A2 WiFi ist unser Vergleichssieger unter den lieferbaren Geräten — obwohl unsere eigene Rechnung es eher bremst als trägt. Es ist das einzige mit Energieeffizienzklasse A++ und dem mit Abstand besten Wirkungsgrad (EER 3,6 gegenüber 2,62), aber der Hersteller nennt weder eine empfohlene Raumgröße noch eine Leistungsaufnahme in Watt noch einen Lieferumfang. Drei leere Spalten gehen neutral mit 5,0 Punkten ein. Wer auf Stromverbrauch und Betriebskosten optimiert, liegt hier richtig — und zwar deutlicher, als die 5,5 Punkte vermuten lassen.
- →Der Aktobis WDH-AC016 ist der Preis-Leistungs-Fall mit einem Sternchen: Er hat die niedrigste Leistungsaufnahme des Felds, das ausführlichste Datenblatt und den niedrigsten Preis — aber keine Fensterabdichtung im Lieferumfang. Rechnet man das Window Kit für 22,00 Euro dazu, bleibt er der günstigste Weg zu 9.000 BTU/h, verliert in unserer Punkterechnung aber genau dort, wo diese Kategorie entschieden wird. Bemerkenswert ist außerdem, dass Aktobis für dieselbe BTU-Leistung nur 20 bis 25 m² angibt, wo Klarstein 23 bis 33 m² verspricht — die vorsichtigere Angabe ist vermutlich die ehrlichere und kostet Punkte.
- →Eine Schwäche unserer eigenen Rechnung legen wir offen: Das Kriterium Leistungsaufnahme belohnt niedrige Wattzahlen, obwohl mehr Kühlleistung zwangsläufig mehr Strom braucht. Der faire Maßstab wäre der EER — den weisen nur zwei der sechs Geräte auf ihrer Produktseite aus, und ihn für die übrigen selbst auszurechnen und als Herstellerangabe auszugeben, kommt hier nicht in Frage. Wir haben ihn deshalb in den Vergleichswerten und Qualitätsmerkmalen ausgewiesen, statt ihn in die Punkte einfließen zu lassen.
- →Zum Feld selbst: Es enthält nur Hersteller, die technische Daten als lesbaren Text auf ihren eigenen Seiten veröffentlichen. Trotec, De'Longhi, Suntec, Einhell und Midea Deutschland wären als Markennamen naheliegend gewesen — sie blocken den Abruf, liefern nur ein JavaScript-Gerüst oder führen keine maschinell prüfbaren Datenblätter, und geschätzte Werte aus Händler-Listings haben auf dieser Seite nichts verloren. Dadurch fehlen dem Vergleich die klassischen Marken-Monoblocks im Bereich um 700 bis 900 Euro; wer dort einkauft, findet hier keinen Vergleichswert. Ebenfalls bewusst nicht enthalten sind Zweischlauchgeräte und mobile Split-Anlagen — beide sind technisch besser, aber andere Bauarten, die man nicht in derselben Tabelle bewerten kann.
Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 05.08.2026. Preise sind Circa-Angaben zu diesem Stand und ändern sich; für das Olimpia-Splendid-Gerät nennt der Hersteller keinen Preis, deshalb steht dort keiner. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor.
Monoblock, Split und die Alternativen — jeweils mit dem Haken
Die Bauart entscheidet in dieser Kategorie mehr als das Modell. Alle sechs Geräte in diesem Vergleich sind Monoblock-Einschlauchgeräte, weil das die Bauart ist, die man ohne Handwerker aufstellen darf — welchen Preis man dafür zahlt und welche Alternativen es gibt, steht hier.
| Variante | Typisch gewählt für | Einordnung |
|---|
| Monoblock mit einem Abluftschlauchauch: Einschlauchgerät, lokales Klimagerät, „mobile Klimaanlage“ | Mietwohnung, Homeoffice, Schlafzimmer im Dachgeschoss — überall dort, wo nicht gebohrt werden darf | Kühlt sofort und ohne Montage, hat aber einen bauartbedingten Nachteil, den kein Modell umgeht: Das Gerät saugt die Luft, die es nach draußen bläst, aus demselben Raum, den es kühlen soll. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck, und durch Türritzen, Fugen und vor allem durch das gekippte Fenster strömt warme Luft nach. Ohne Fensterabdichtung arbeitet das Gerät gegen die eigene Abluft — das ist der Grund, warum ein Monoblock im Alltag nie die Datenblattleistung erreicht. |
| Monoblock mit zwei Schläuchenauch: Zweischlauchgerät, Doppelkanalgerät | Wer im Mietrecht bleiben, aber den Unterdruck-Effekt vermeiden will | Holt die Kühlluft für den Kondensator über einen zweiten Schlauch von draußen und lässt den Raum dadurch weitgehend in Ruhe — physikalisch die bessere Monoblock-Lösung. Der Nachteil: Man braucht doppelt so viel Fensteröffnung und eine Abdichtung, die zwei Schläuche aufnimmt, das Gerät ist größer und die Auswahl im Handel deutlich kleiner. In diesem Vergleich taucht die Bauart nicht auf, weil keiner der ausgelesenen Hersteller ein Zweischlauchgerät mit vollständigem Datenblatt führt. |
| Fest installierte Split-Anlageauch: Splitgerät, Wandgerät mit Außeneinheit | Eigentum, Dauerlösung, mehrere Räume, Heizfunktion im Winter | Die technisch überlegene Lösung: Der laute und heiße Teil hängt draußen, im Raum bleiben etwa 20 bis 25 dB(A) und deutlich bessere Wirkungsgrade. Der Haken ist nicht technisch, sondern rechtlich und finanziell — die Anlage braucht einen Wanddurchbruch, eine Kältemittelleitung und eine Montage durch einen zertifizierten Betrieb, und in der Mietwohnung ist das ohne Zustimmung des Vermieters ausgeschlossen. Deshalb steht sie hier nicht im Vergleich, sondern als Alternative daneben. |
| Mobile Split-Anlageauch: Porta-Split, Klimagerät mit ausgelagertem Kompressor | Balkon oder Terrasse vorhanden, Fenster kann dauerhaft teilgeöffnet bleiben | Kompromiss zwischen beiden Welten: Die Kompressoreinheit steht draußen und ist über eine flexible Leitung mit dem Innenteil verbunden, dadurch entfällt der Lärm im Zimmer und der Unterdruck-Effekt. Der Nachteil ist die Durchführung — die Leitungen müssen durch ein Fenster oder eine Mauerbuchse, die Geräte sind teurer als Monoblocks, und beim Umzug in einen anderen Raum baut man alles wieder ab. |
| Verdunstungskühlerauch: Luftkühler, Air Cooler, „mobile Klimaanlage ohne Abluftschlauch“ | Trockene Hitze, Terrasse, Werkstatt, punktuelle Abkühlung am Arbeitsplatz | Verdunstet Wasser und kühlt dadurch die Luft, die direkt aus dem Gerät kommt — leise, günstig und ohne Schlauch. Er kühlt aber keinen Raum, sondern erhöht die Luftfeuchtigkeit: In einer ohnehin schwülen deutschen Sommerwohnung verschlechtert er das Empfinden eher, als er es verbessert. Wer nach „Klimaanlage ohne Abluftschlauch“ sucht, findet fast immer diese Bauart und nicht das, was er meint. |
| Ventilatorauch: Turm-, Stand- oder Deckenventilator | Räume, die nachts auskühlen; Ergänzung zu jedem der übrigen Geräte | Senkt die Raumtemperatur um kein Zehntelgrad, sondern verstärkt nur die Verdunstung auf der Haut — dafür mit 20 bis 60 Watt statt 1.000 bis 1.650. Der Nachteil ist genau diese Grenze: Bei über 35 Grad Raumtemperatur wird die bewegte Luft selbst zur Belastung, und wer im Raum nicht anwesend ist, hat vom Ventilator nichts. Als Ergänzung zum Klimagerät verteilt er dessen Kaltluft allerdings besser im Raum, als es das Gerät allein könnte. |
Die ehrliche Reihenfolge lautet: Split schlägt mobiles Split schlägt Zweischlauch schlägt Einschlauch — und trotzdem kaufen die meisten Menschen zu Recht einen Einschlauch-Monoblock, weil er die einzige Bauart ist, die man in einer Mietwohnung ohne Erlaubnis aufstellen darf. Wer das tut, sollte die 20 bis 40 Euro für eine ordentliche Fensterabdichtung als Teil des Gerätepreises einplanen: Sie ist der einzige Hebel, mit dem sich der bauartbedingte Nachteil spürbar verkleinern lässt.
Einordnungswerte
Damit die Datenblattzahlen greifbar werden — und weil in dieser Kategorie zwei Zahlen für dieselbe Maschine gelten können, ohne dass eine davon falsch wäre. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist ausdrücklich als eigene Rechnung gekennzeichnet.
Zwei Zahlen für dasselbe Gerät
Herstellerangabe von Olimpia Splendid für den DolceClima Air Pro A++ WiFi: 2,4 kW als nominale Kühlkapazität nach EN 14511, daneben 9.000 BTU/h, gemessen bei 35 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchte. Beide Werte stammen vom selben Hersteller für dasselbe Gerät und widersprechen sich nicht — sie gelten unter verschiedenen Prüfbedingungen. Genau deshalb rechnen wir Einheiten auf dieser Seite nicht um.
Was die Fensterabdichtung kostet, wenn sie fehlt
Herstellerpreise für das jeweils passende Zubehör: Aktobis verkauft sein Klettverschluss-Window-Kit für 22,00 Euro, Klarstein sein Fensterabdichtungs-Set für 39,99 Euro. Bei den drei Klarstein-Geräten liegt es bei, beim Aktobis-Gerät nicht — der Preisabstand zwischen den beiden 9.000-BTU-Geräten schrumpft dadurch um rund ein Sechstel.
Gleiche Leistung, verschiedener Wirkungsgrad
Herstellerangaben für zwei Geräte mit identischen 9.000 BTU/h: Olimpia Splendid nennt 3,6, Aktobis 2,62. Der EER gibt an, wie viel Kühlleistung je aufgenommener Leistung entsteht — das ist die Zahl, hinter der die Energieeffizienzklasse steht. Nur zwei der sechs Geräte im Feld tragen sie auf ihrer Produktseite.
Stromkosten an einem Hitzemonat
Eigene Rechnung, nicht vom Hersteller ausgewiesen: 1.005 W (Aktobis WDH-AC016) beziehungsweise 1.650 W (Klarstein Max Breeze Smart 15000), jeweils acht Stunden täglich über 30 Tage bei einem angenommenen Strompreis von 0,30 €/kWh. Im Alltag liegt der Wert darunter, weil das Gerät bei erreichter Zieltemperatur abschaltet — dafür liegt er höher, wenn es wegen fehlender Fensterabdichtung nie abschaltet.
Schalldruck ist nicht Schallleistung
Herstellerangaben von Olimpia Splendid für ein und dasselbe Gerät: 50 bis 52 dB(A) Schalldruckpegel, gemessen in 2 Metern Abstand in einem schallarmen Raum, und 62 dB(A) Schallleistungspegel nach EN 12102. Zehn Dezibel Unterschied, ohne dass eine Zahl falsch wäre. Wer Dezibelangaben verschiedener Marken vergleicht, sollte deshalb zuerst prüfen, welche der beiden Größen gemeint ist — bei vier der sechs Geräte hier steht es nicht dabei.
Was zwischen den Geräuschstufen liegt
Herstellerangaben von Klarstein für die beiden kleineren Geräte: Die leiseste Stufe liegt bei 50 dB(A), die lauteste bei 65 dB(A). Aufschlussreich ist, dass vier Geräte im Feld denselben Maximalwert von 65 dB(A) angeben — die Zahl unterscheidet also nichts und taugt hier nicht als Kriterium. Unterschiede gibt es nur bei der leisen Stufe, und die ist zugleich die schwächste.
Quelle: Herstellerangaben der sechs verglichenen Geräte, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 05.08.2026. Als „eigene Rechnung“ gekennzeichnete Werte sind Näherungen aus genau diesen Angaben; der Strompreis von 0,30 €/kWh und die acht Betriebsstunden sind Annahmen, keine Herstellerwerte.
Platz 1
Klarstein Kraftwerk Smart 12000 BTU
von 10 Punkten
Der Mittelklasse-Kandidat mit der vollständigsten Angabenlage unter den Klarstein-Geräten: 12.000 BTU/h beziehungsweise 3,4 kW, 1.308 Watt Leistungsaufnahme, 42 bis 56 Quadratmeter empfohlene Raumgröße, 50 dB(A) auf der leisesten und 65 dB(A) auf der lautesten Stufe. Als einziges Klarstein-Modell im Vergleich nennt der Hersteller eine Entfeuchtungsleistung (2,3 l/h) und legt neben dem Fensterabdichtungsset für Kippfenster auch einen Wasserablaufschlauch für den Dauerbetrieb bei. Was fehlt, ist wie bei den Geschwistermodellen der EER-Wert, an dem sich die Klasse „A“ überprüfen ließe.
Stärken
- + 50 dB(A) auf der leisesten Stufe — gemeinsam mit zwei anderen Geräten der niedrigste Wert im Vergleich
- + Fensterabdichtungsset für Kippfenster und Wasserablaufschlauch für Dauerbetrieb im Lieferumfang
- + Einziges Klarstein-Gerät hier mit bezifferter Entfeuchtungsleistung (2,3 l/h)
Schwächen
- – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
- – Kein EER-Wert veröffentlicht — die Energieeffizienzklasse A lässt sich damit nicht einordnen
- – 1.308 W Leistungsaufnahme für 12.000 BTU/h, während ein Gerät im Feld mit 9.000 BTU/h und A++ deutlich effizienter arbeitet
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Belege: Quelle je Wert
Platz 2
Klarstein Max Breeze Smart 15000 BTU
von 10 Punkten
Das stärkste und teuerste Gerät im Vergleich: 15.000 BTU/h, vom Hersteller zusätzlich mit 4,4 kW beziffert, für Räume von 56 bis 72 Quadratmetern. Das Fensterabdichtungs-Set für Kippfenster liegt bei, dazu Wassertank, Aktivkohlefilter und zwei Ablaufschlauch-Adapter. Erkauft wird die Leistung mit 1.650 Watt Leistungsaufnahme und einem Geräuschpegel, der schon auf der leisesten Stufe bei 62 dB(A) liegt — dem höchsten Minimalwert im ganzen Feld. Wie bei allen Klarstein-Geräten hier fehlt eine Angabe zum Wirkungsgrad EER, sodass sich die Klasse „A“ nicht gegen die effizienteren Geräte im Vergleich rechnen lässt.
Stärken
- + Höchste Kühlleistung im Vergleich: 15.000 BTU/h für 56 bis 72 m²
- + Fensterabdichtungs-Set für Kippfenster im Lieferumfang, dazu Ablaufschlauch und Adapter
- + Alle sechs bewerteten Angaben außer der Entfeuchtungsleistung vom Hersteller beziffert
Schwächen
- – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
- – Schon die leiseste Stufe liegt bei 62 dB(A) — für Schlafzimmerbetrieb der ungeeignetste Kandidat des Vergleichs
- – 1.650 W Leistungsaufnahme bei nur Energieeffizienzklasse A und ohne veröffentlichten EER-Wert
Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
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Belege: Quelle je Wert
Platz 3
Klarstein Pure Blizzard Smart 9000 BTU
von 10 Punkten
Das kleinste Klarstein-Gerät im Vergleich und dasjenige mit dem umfangreichsten Zubehör: 9.000 BTU/h beziehungsweise 2,6 kW für 23 bis 33 Quadratmeter, dazu Fensterabdichtungen für Schiebe- und für Kippfenster — als einziges Gerät des Felds für beide Fenstertypen. Mit 1.010 Watt liegt es fast gleichauf mit dem Aktobis-Gerät derselben Leistungsklasse, kostet aber deutlich mehr. Der Temperaturbereich ist mit 17 bis 30 °C angegeben, es gibt nur zwei Lüfterstufen, und eine Entfeuchtungsleistung nennt Klarstein für dieses Modell nicht.
Stärken
- + Fensterabdichtung für Schiebe- UND Kippfenster im Lieferumfang — einzigartig im Vergleichsfeld
- + 50 dB(A) auf der leisesten Stufe bei 1.010 W Leistungsaufnahme
- + Alle bewerteten Kernangaben außer der Entfeuchtungsleistung auf der Produktseite beziffert
Schwächen
- – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
- – Deutlich teurer als das gleich starke Gerät im Feld, ohne dafür bessere Datenblattwerte zu bieten
- – Nur zwei Lüfterstufen, keine Angabe zur Entfeuchtungsleistung und kein EER-Wert
Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
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Belege: Quelle je Wert
Platz 4Vergleichssieger
Midea PortaSplit
von 10 Punkten
3,5 kW Kühlleistung bei 39 dB auf der leisesten Stufe — der niedrigste Minimalwert im Feld. Für ein Schlafzimmer ist das der entscheidende Unterschied.
Stärken
- + 39 dB(A) auf der leisesten Stufe — leisester Wert im Vergleich
- + 3,5 kW Kühlleistung, Midea nennt Räume bis 42 m²
- + 2,3 kW Leistungsaufnahme
Schwächen
- – Midea nennt für zwei unserer Kriterien keine Werte
- – Als Monoblock gilt auch hier: die Datenblattleistung wird im Wohnraum nicht erreicht
Ohne belegte Angabe (3): Energieeffizienzklasse Kühlen (Skala A+++ bis D), Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang, Entfeuchtungsleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
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Belege: Quelle je Wert
Das günstigste Gerät des Vergleichs und dasjenige mit der ausführlichsten Datenliste: Aktobis nennt neben 9.000 BTU/h auch den Wirkungsgrad EER 2,62, die Leistungsaufnahme von 1.005 Watt, beide Geräuschstufen (54 und 65 dB(A)), 24 Liter Entfeuchtung pro Tag und den Einsatzbereich von 20 bis 25 Quadratmetern — die kleinste Flächenangabe im Feld und zugleich die einzige, die konservativ statt maximal klingt. Der Haken steht ebenfalls im Datenblatt: Im Lieferumfang liegen Abluftschlauch und Fenster-Abstandshalter, aber keine Fensterabdichtung; das passende Window Kit verkauft Aktobis für 22,00 Euro separat.
Stärken
- + Niedrigste Leistungsaufnahme im Vergleich (1.005 W) und einziges Gerät mit veröffentlichtem EER neben dem Olimpia-Modell
- + Vollständigste Angabenliste des Felds: Klasse, EER, Watt, beide Geräuschstufen, Entfeuchtung und Einsatzbereich
- + Niedrigster Gerätepreis im Vergleich bei 9.000 BTU/h
Schwächen
- – Keine Fensterabdichtung im Lieferumfang — das Window Kit kostet zusätzlich 22,00 Euro
- – Mit 20 bis 25 m² die kleinste angegebene Raumgröße im Feld, obwohl die BTU-Leistung anderen 9.000er-Geräten entspricht
Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.
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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz
Olimpia Splendid DolceClima Air Pro A++ WiFi
Wertung folgt
Das einzige Gerät im Vergleich, das die Energieeffizienzklasse A++ erreicht, und das einzige, das seine Prüfbedingungen offenlegt: Olimpia Splendid nennt 2,4 kW nominale Kühlkapazität nach EN 14511 und daneben 9.000 BTU/h, ausdrücklich gemessen bei 35 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchte — zwei Zahlen für dieselbe Maschine, weil zwei verschiedene Normen dahinterstehen. Mit einem Wirkungsgrad EER 3,6 liegt es weit vor allen anderen Geräten hier, die zwischen 2,6 und 2,62 angeben. Der Preis dieser Transparenz in unserer Rechnung: Auf der Produktseite stehen weder eine empfohlene Raumgröße noch eine Leistungsaufnahme in Watt noch ein Lieferumfang, deshalb bleiben drei Spalten leer und gehen neutral ein.
Stärken
- + Einziges Gerät im Vergleich mit Energieeffizienzklasse A++ auf der Skala A+++ bis D
- + Höchster ausgewiesener Wirkungsgrad im Feld: EER 3,6 gegenüber 2,62 beim gleich starken Konkurrenten
- + Nennt als einziger Hersteller die Prüfbedingung der BTU-Angabe (35 °C / 80 % r. F.) und die Norm des Dezibelwerts
Schwächen
- – Weder empfohlene Raumgröße noch Leistungsaufnahme in Watt auf der Produktseite beziffert
- – Kein Lieferumfang aufgeführt — ob ein Fensterabdichtungs-Set beiliegt, geht aus der Herstellerseite nicht hervor
Ohne belegte Angabe (3): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe), Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.
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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz
Comfee Mobile 12000
Wertung folgt
Comfee gehört zu Midea Europe und liefert die größte Diskrepanz des Vergleichs zwischen dem, was das Unternehmen weiß, und dem, was auf der Produktseite steht: Dort finden sich 12.000 BTU/h, 40 Quadratmeter Raumgröße und eine Entfeuchtungsleistung von 84,4 Litern in 24 Stunden — Leistungsaufnahme, Schallpegel und Energieeffizienzklasse stehen ausschließlich im PDF-Datenblatt. Weil wir in der Tabelle nur Zahlen führen, die auf einer maschinell nachprüfbaren Herstellerseite stehen, bleiben Leistungsaufnahme und Geräuschpegel hier leer, obwohl das Datenblatt sie kennt; die Energieeffizienzklasse ist als Auswahlwert übernommen und mit dem Datenblatt belegt. Die Entfeuchtungsspalte bleibt aus einem zweiten Grund leer: Comfee rechnet in Litern pro 24 Stunden, unsere Spalte führt Liter pro Stunde, und umgerechnet wird hier nicht. Immerhin nennt das Datenblatt als einziges im Feld die Messbedingung dieser Angabe ausdrücklich (30 °C / 80 % rH).
Stärken
- + 84,4 Liter Entfeuchtung je 24 Stunden — im Datenblatt mit Messbedingung 30 °C / 80 % rH ausgewiesen
- + 12.000 BTU/h für bis zu 40 m² zum niedrigsten Listenpreis dieser Leistungsklasse im Vergleich
- + Natürliches Kältemittel R290, Temperaturbereich 17 bis 35 °C auf der Produktseite genannt
Schwächen
- – Leistungsaufnahme, Schallpegel und Energieeffizienzklasse stehen nur im PDF-Datenblatt, nicht auf der Produktseite
- – Kein Lieferumfang auf der Produktseite — ob ein Fensterabdichtungs-Set beiliegt, bleibt offen
Ohne belegte Angabe (4): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Geräuschpegel auf der leisesten Stufe, Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang, Entfeuchtungsleistung — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.
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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz
De'Longhi Pinguino PAC EX105 A+++
Wertung folgt
2,5 kW für empfohlene 100 m³ und 56 Liter Entfeuchtungsleistung am Tag. De'Longhi nennt weder Leistungsaufnahme noch Lautstärke — zwei der Werte, die diese Kategorie entscheiden.
Stärken
- + 56 l/Tag Entfeuchtungsleistung
- + Bis 100 m³ empfohlen
Schwächen
- – Weder Leistungsaufnahme noch Lautstärke ausgewiesen
- – 2,5 kW Kühlleistung — geringster Wert im Feld
Ohne belegte Angabe (4): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Energieeffizienzklasse Kühlen (Skala A+++ bis D), Geräuschpegel auf der leisesten Stufe, Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.
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Belege: Quelle je Wert
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